Landhotel Klingerhof

Das Hotel wurde in den 70igern erbaut und umfasste ca. 50 Gästezimmer und zwei Restaurants.

Nach zahlreichen Insolvenzen wurde das Objekt im Mai 2003 von der Familie Gemeinhardt, die bereits Betreiber der Hotels Wilder Mann und Goldener Karpfen in Aschaffenburg ist, erworben und wieder zu neuem Leben erweckt und nach umfangreichen Renovierungsarbeiten wieder eröffnet.

Im Frühjahr/ Sommer 2008 wurde der Klingerhof um 30 neue Gästezimmer erweitert und umfasst heute 82 Gästezimmer, 7 Veranstaltungsräume, eine überdachte Terrasse, einen Wellnessbereich mit Hallenbad und Sauna, Hochseilgarten und Kletterwand am Hotel, und ein Restaurant mit Biergarten (Landgasthof Tenne)!

Gemeindeteil Winzenhohl

Der Ortsteil Winzenhohl war bis 1978 eine selbständige Gemeinde und bestand aus Winzenhohl selbst, Schmerlenbach, einem Teil Hösbach-Bahnhofs sowie den Einzelgehöften Forsthaus Schmerlenbach (Jägerhaus) und Aschaffhammer („Hitzinger-Mühle").

Winzenhohl ist erstmals 1232 in einer Schmerlenbacher Klosterurkunde als „villa,que dicitur Winzenhol" belegt und war wohl Eigentum der Herren von Kugelnberg. Der Ort ist weiterhin in den Eppsteinischen Lehensverzeichnissen und Zinsregistern (1250-60 und 1282/83) und im Koppelfutterverzeichnis der Mainzer Heberolle (letztes Drittel des 13. Jahrhunderts) genannt.

1218 gründeten die Herren von Kugelnberg in Zusammenwirken mit dem Mainzer Erzbischof das Frauenkloster „Maria im Hagen", seit 1240 Schmerlenbach genannt. Das Kloster konnte im 14. Jahrhundert die Niedergerichtsbarkeit über seine vom Feudalherrn abhängigen Bauern in Winzenhohl und Schmerlenbach behaupten; es besaß Güter und Gefälle in der näheren Umgebung und im westlichen Spessart, am Unterlauf des Mains, im Kahlgrund und im Nordspessart. Die Säkularisation 1803 brachte die Auflösung der klösterlichen Gemeinschaft.

1807 wurde das Kloster dem Seelsorger-Seminar Aschaffenburg, später Würzburg übergeben. 1812 wurde Schmerlenbach von der Mutterkirche Hösbach abgetrennt und zur Pfarrei erhoben, aus der Klosterkirche wurde eine Pfarrkirche. Zu einer Gemeindeformation Winzenhohl-Schmerlenbach kam es im Jahre 1818 im Vollzug der Verordnung vom 17.05.1818, die künftige Verfassung und Verwaltung der Gemeinden im Königreich Bayern betreffend, nachdem durch den Vertrag zwischen Österreich und Bayern vom 3.6.1814 das Fürstentum Aschaffenburg und damit auch Winzenhohl an Bayern gekommen war. Mit Entschließung vom 21.8.1818 wurde „Allerhöchst" genehmigt, dass das Gehöft Schmerlenbach der politischen Gemeinde Winzenhohl unter Vorbehalt der Rechte nach § 6 des Gemeindeedikts vom 17.5.1818 zugeteilt wurde. Von der Zuteilung blieb der sogenannte „Schmerlenbacher Wald" ausgenommen. Er wurde gemeindefreies Gebiet.

Eine Sehenswürdigkeit besonderer Art ist die spätbarocke Wallfahrtskirche, die 1758/59 unter der Äbtissin Engelberta von Rodenhausen erbaut wurde. Ältestes Kunstwerk ist das um 1380 entstandene Gnadenbild, eine etwa 30 cm hohe Pieta. Einschneidende Veränderungen brachte das Jahr 1982, als die funktionslos gewordenen Konvents- und Ökonomiegebäude abgebrochen wurden. Erhalten blieben Kirche, Äbtissinnenhaus, Alte Abtei und der Flügel des Kreuzganges. Im ehemaligen Klosterhof entstand das Bildungs- und Exerzitienhaus „Maria an der Sonne" das am 12. Oktober 1985 eingeweiht wurde. Im Auftrag des Bischofs von Würzburg hat der Pallottinerorden die Aufgaben der Erwachsenenbildung, der Exerzitien sowie der Seelsorge und Wallfahrtspflege übernommen.

Bereits 1976/77 hat der Diözesan –Caritasverband Würzburg am Ostrand des ehemaligen Abteiareals die Lebenshilfewerkstätten für Behinderte errichtet.

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AKTUELLES

27.August 2010
PRESSEFRÜHSTÜCK IM KLINGERHOF - 7% AUF GASTFREUNDSCHAFT

Der bayerische Hotel- und Gaststättenverband hat Bilanz gezogen. Seit Januar wurde die Mehrwertsteuer von 19 auf...

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